Mein Ehrlicher Rückblick Warum Ich Am Ende War
June 22, 2026
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Mein ehrlicher Rückblick – Warum ich am Ende war
Hi Leute,
wer meinen Blog liest, weiß, dass ich Dinge offen anspreche. Ich rede übers Ficken, Wichsen und Abspritzen ganz normal, weil Sexualität für mich einfach dazugehört. Wenn ich ein Wort wie Fotze benutze, meine ich damit immer das biologische Geschlechtsorgan und niemals eine Beleidigung. Mir ist wichtig, dass Frauen respektiert werden. Wenn mein Penis bei bestimmten Körpermaßen steif wird, ist das einfach mein natürlicher Trieb – kein patriarchalischer Angriff und kein böser Wille.
Aber hinter dem Bildschirm sitzt ein Einsamer Mensch. Ich habe hier schon oft erwähnt, dass ich noch nie eine richtige Freundin hatte und Jungfrau bin. Nach all den Enttäuschungen im echten Leben hatte ich irgendwann einfach keine Kraft mehr für die Suche. Pornos und Sexspielzeuge sind für mich zu einem sicheren Ort geworden. Ein Ort, an dem ich niemanden enttäusche und an dem ich selbst nicht wieder verletzt werden kann.
Wenn meine Geduld am Ende ist
Eigentlich bin ich ein geduldiger Mensch. Ich kann eine Menge einstecken und schlucke viel herunter, bevor ich laut werde. Aber ich reagiere eben auch extrem empfindlich, wenn man mich in eine Ecke drängt oder meine Lebensweise verurteilt. In meiner alten WG ist genau das passiert. Statt über meine sex-positive Haltung oder meine Meinung zu Altersnachweisen im Netz ganz normal zu reden, wurde ich moralisch verurteilt. Ich wurde ausgegrenzt und wie ein Perverser behandelt, nur weil ich zu meinem Konsum stehe.
Das hat sich angefühlt wie das schmerzhafte Mobbing aus meiner Kindheit. Wenn dir keiner Zuhört und du keine Chance bekommst was zu sagen, baut sich im Kopf eine extreme Frustration und Ohnmacht auf. Am 4. April war das Fass einfach übergelaufen. Meine Geduld war am Ende, der Druck zu hoch und ich habe komplett die Kontrolle über mich verloren – ich bin gegenüber einem Mitbewohner handgreiflich geworden.
Ich gehe mein Weg
Dass das ein schwerer Fehler war, weiß ich selbst. Ich möchte das auch gar nicht dafür rechtfertigen. Die Quittung war hart: die fristlose Kündigung meines Zimmers und die darauf Folgenden zwei Aufenthalte in der Psychiatrie, weil mich dieser ganze emotionale Stress in eine massive suizidale Krise gestürzt hat. Das war eine Grenzerfahrung, die ich nicht wiederholen möchte.
Inzwischen bin ich seit ein paar Tagen in meiner neuen, eigenen Wohnung. Die räumliche Distanz tut mir gut, um abschalten zu können. Ich wollte euch einfach nur erklären, was ich empfunden habe, als die Situation eskaliert ist. Ich gehe meinen Weg weiter – sex-positiv, ehrlich und hoffentlich friedlicher als sonst.